Mindestabstand terrasse grenze soest
Lokale vorschriften in soest und der bauo NRW
bevor sie mit der planung beginnen, ist es unerlässlich, die örtlichen vorschriften der stadt soest zu prüfen. Informieren sie sich über die spezifischen bebauungspläne und die örtliche bauordnung der stadt soest. Oftmals finden sie relevante 'hinweise zu genehmigungsfreien bauvorhaben' oder ähnliche dokumente auf der offiziellen webseite der stadt oder direkt beim bauamt.
wichtiger hinweis zu abständen: gemäß § 6 abs. 8 bauo NRW 2018 sind terrassen, die eine höhe von maximal 1 m über der geländeoberfläche aufweisen, zulässig, wenn sie an die grundstücksgrenze oder in die abstandsflächen rücken. Die gesamtlänge der grenzbebauung (einschließlich anderer grenznaher bauteile wie garagen oder gartenhäuser) auf ihrem grundstück darf dabei 9 m nicht überschreiten.prüfen sie auch den flächennutzungsplan der stadt soest auf mögliche besonderheiten des grundstücks, wie beispielsweise schutzgebiete oder spezielle festsetzungen.Für alle anderen terrassen oder höhergelegene konstruktionen gilt der reguläre mindestabstand von 3 m zur grundstücksgrenze, oder es muss eine abweichung oder befreiung beantragt werden.
So bauen sie ihre terrasse fachgerecht in soest - schritt für schritt
Schritt 1: örtliche vorschriften und baugrundprüfung
prüfen sie den flächennutzungsplan der stadt soest - insbesondere bodenart (lehm/moräne/sand) und schutzgebiete. Informieren sie sich über die zulässigen abstände und höhen von terrassen zur grundstücksgrenze gemäß bauo NRW und den lokalen bebauungsplänen der stadt soest.
Schritt 2: einfache bodenprobe durchführen
führen sie eine einfache bodenprobe durch: bohren sie an mehreren stellen, an denen fundamente geplant sind, etwa 60 cm tief. Bei klebrigem, rissigem material, das sich beim kneten wie plastilin verhält, handelt es sich um lehm. Bei losem, schnell zerfallendem material eher um sand oder kies.Schritt 3: fundamentwahl und dimensionierung
wählen sie das passende fundament für ihre terrasse: bei lehmboden in NRW ist eine frosttiefe von mindestens 80 cm unter geländeoberkante einzuhalten (gemäß din 18300, abschnitt 3.2.1). Planen sie eine kapillarbrechende schicht (z.B. Schotter) unter dem fundament und ggf.Eine drainage, um staunässe bei lehmboden zu vermeiden.